Plastische Schwindrisse vermeiden: Mikrofasern in der Praxis
Die ersten Stunden nach dem Betonieren sind kritisch. Warum plastische Schwindrisse entstehen und wie 0,6–1,0 kg/m³ Mikrofasern sie verhindern.
Plastische Schwindrisse entstehen in den ersten Stunden nach dem Betonieren, wenn die Betonoberfläche schneller austrocknet, als das Blutwasser nachliefern kann. Das Ergebnis: feine Risse, die die Dauerhaftigkeit und das Erscheinungsbild des Bodens beeinträchtigen — und die sich mit minimalem Aufwand vermeiden lassen.
Wie Mikrofasern wirken
Synthetische Mikrofasern wie Promicro und Profib verteilen sich bei einer Dosierung von nur 0,6–1,0 kg/m³ homogen im Gemisch. In der plastischen Phase nehmen sie die Zugspannungen auf, die andernfalls zu Rissbildung führen würden. Zusätzlicher Vorteil: eine dichtere, qualitativ bessere Oberfläche.
Wer bei der Nachhaltigkeit noch einen Schritt weitergehen möchte, entscheidet sich für Basalt: Basalt Chopped und Basalt Roving bestehen aus natürlichem vulkanischem Gestein, sind chemisch inert und vollständig recycelbar.
Dosierung und Verarbeitung
Mikrofasern werden direkt dem Mischer oder Fahrmischer zugegeben — Promicro sogar in wasserlöslichen 1-kg-Beuteln. Keine Anpassung der Rezeptur, kein zusätzliches Material. Sind Sie sich bei der richtigen Dosierung für Ihre Anwendung unsicher? Unsere Spezialisten beraten Sie gerne persönlich.