Plastische Schwindrisse vermeiden: Mikrofasern in der Praxis

Faserbewehrter Beton10. April 20264 Min. Lesezeit

Die ersten Stunden nach dem Betonieren sind kritisch. Warum plastische Schwindrisse entstehen und wie 0,6–1,0 kg/m³ Mikrofasern sie verhindern.

Plastische Schwindrisse entstehen in den ersten Stunden nach dem Betonieren, wenn die Betonoberfläche schneller austrocknet, als das Blutwasser nachliefern kann. Das Ergebnis: feine Risse, die die Dauerhaftigkeit und das Erscheinungsbild des Bodens beeinträchtigen — und die sich mit minimalem Aufwand vermeiden lassen.

Wie Mikrofasern wirken

Synthetische Mikrofasern wie Promicro und Profib verteilen sich bei einer Dosierung von nur 0,6–1,0 kg/m³ homogen im Gemisch. In der plastischen Phase nehmen sie die Zugspannungen auf, die andernfalls zu Rissbildung führen würden. Zusätzlicher Vorteil: eine dichtere, qualitativ bessere Oberfläche.

Wer bei der Nachhaltigkeit noch einen Schritt weitergehen möchte, entscheidet sich für Basalt: Basalt Chopped und Basalt Roving bestehen aus natürlichem vulkanischem Gestein, sind chemisch inert und vollständig recycelbar.

Dosierung und Verarbeitung

Mikrofasern werden direkt dem Mischer oder Fahrmischer zugegeben — Promicro sogar in wasserlöslichen 1-kg-Beuteln. Keine Anpassung der Rezeptur, kein zusätzliches Material. Sind Sie sich bei der richtigen Dosierung für Ihre Anwendung unsicher? Unsere Spezialisten beraten Sie gerne persönlich.

Fragen zu Ihrem Projekt?

Unsere technischen Berater denken gerne mit Ihnen mit.

Kontakt aufnehmen